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Interaktive Praktikumsexperimente

3. März 2009

Rotationsverdampfer, Foto: Wolfgang Neuhaus

In Absprache mit Lehrenden aus den Fachgebieten Chemie, Biologie, Veterinärmedizin und Physik unserer Universität (FU Berlin) entwickeln wir derzeit online verfügbare, fotorealistische, interaktive Praktikumsexperimente.

In den naturwissenschaftlichen Fächern sind Praktika sehr bürokratisch organisiert, so dass Studierende ein Experiment häufig nur ein einziges Mal im Zuge ihres Studiums durchführen können. Interaktive Bildschirmexperimente (IBE), die das Praktikumsexperiment virtuell nachvollziehbar machen, erlauben es Studierenden zur Reflexion, zur Vorbereitung von Prüfungen oder zur Vertiefung, das Experiment zu jeder Zeit realitätsnah zu wiederholen. Das von Dr. Jürgen Kirstein entwickelte Konzept der IBE wird im Bereich der Physik schon seit einigen Jahren erfolgreich angewendet. Hier einige Beispiele aus der Physik: Beispielproduktionen

Zur Produktion der IBE setzen wir professionelle Video- und Foto-Technologie ein. Hier einige Impressionen einer Aufnahmesession in der Veterinärmedizin: Foto-Galerie. Die realitätsnahe Interaktivität wird mit Actionscript-Programmierung in Flash realisiert. In einem Pilotprojekt, das ich koordiniere, planen wir bis zum Jahresende bis zu zwanzig Experimente in den genannten naturwissenschaftlichen Fächern zu produzieren. In Zukunft wird es die Möglichkeit auch für andere Universitäten geben, entsprechende Experimente produzieren zu lassen. Die Ausgründung einer Firma, die solche Aufträge umsetzt, läuft derzeit auf Hochtouren.

Keine Kommentare zu „Interaktive Praktikumsexperimente“

  1. Thorsten S. sagt:

    Hallo Wolfgang,

    dann schau doch auch mal hier nach: http://www.physik-multimedial.de Dort findest Du weitere Module für Onlineexperimente. Über einen Gastzugang müsstest Du an die entsprechenden Experimente gelangen.
    Gruß aus Oldenburg

    Thorsten

  2. Wolfgang Neuhaus sagt:

    ja, danke Thorsten, das kenne ich, ich glaube unsere Kollegen aus der Physikdidaktik waren da auch irgendwie mit involviert.

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